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Schattenbahnhof
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Modulgrösse |
500 x 55 cm |
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Aufbau |
Pappelsperrholz 12 mm |
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Technik |
26 Weichen, 14 Gleise, 16 Blöcke, Weichenstrassen gehören zum Streckenblock |
Der Schattenbahnhof simuliert im Betrieb die Endstationen Tirano und St. Moritz der Berninabahn. Ich habe den Mindestabstand der Gleise gesucht. Kriterium waren die ausgeklappten Seitenspiegel der Triebfahrzeuge. Bei 39 mm Gleisabstand gelingt es, auf nur 55 cm Breite vierzehn Zugskompositionen abzustellen! Leider müssen zwischen die Pecoweichen Schienenstücke von 24 mm eingesetzt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten (-> viel Arbeit!). Vorgängig habe ich mit dem Bleistift und einer Vorhangschiene die Linien der Gleisabstände auf das 12 mm Pappelsperrholz gezeichnet. Mit dem Auge überprüfe ich zudem, ob die Weichenstrasse ohne "Knicke" verläuft.
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Die 14 bestehenden Gleise wurden ergänzt durch 4 weitere Durchfahrtgleise sowie 4 Abstellgleise. Die neuen 8 Gleisabschnitte werden von einem Littfinski Rückmeldemodul überwacht und über den RS-Rückmeldebus an die Lenz-Zentrale gemeldet. Die 12 neuen Weichen werden wie alle anderen von Switchmaster (Feather)-Motoren angetrieben und über die Lenz LS100 angesteuert. Der Ausbau wurde notwendig, um die angekündigten Bemo Modelle (9922, TW III Unesco) sowie Eigenbaumodelle (9923 und 9924) aufzunehmen. Nun kann sämtliches Bernina-Rollmaterial auf der Anlage stationiert werden (26 Triebfahrzeuge sowie rund 120 Güter- und Personenwagen). |
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Inzwischen wurden 13 Kompositionen in Betrieb genommen. Alle Züge wurden mit der Software Railroad & Co (V. 5.8) erfasst und stehen für Probefahrten bereit. |
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Auf der Platte des Schattenbahnhofes findet die gesamte Steuerung Platz: PC, Interface, Zentrale, Booster und die Trafos. Die Anlage ist mit der Software Railroad & Co 5.5 bereits programmiert. Die Arbeiten an der Steuerung der Weichenstrassen und an der Besetztmeldung des Schattenbahnhofes sind abgeschlossen. Als nächstes warten die Module Morteratsch und Morteratsch Einfahrt. |
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Die Gleisanlagen sind erstellt, ebenso die Verdrahtung. Je 4 Feather-Motoren werden von einem Lenz LS110 (ohne Rückmeldung) gesteuert. Die 16-fach Besetztmeldung sitzt in der Mitte. Insgesamt wird die Anlage mit 32 Blöcken auskommen. Zu meiner Zufriedenheit funktionierte alles auf Anhieb! |
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Die Weichenmotoren werden liegend montiert. Der Stelldraht wird durch ein 10 mm Loch durch die Anlagenplatte zur Stellschwelle geführt. Keine Rückmeldung, keine Stellwegbegrenzung, kein Luxus. Aber ich habe damit sehr gute Erfahrungen während der letzten paar Jahre gesammelt. Warum also mehr Geld ausgeben, wenns auch billig geht? Ein Motor kostet mit Rabatt Fr. 25.-. Falls ein Motor unzuverlässig stellt, was vorkommen kann, dann liegt es am Widerstand. Ein kleiner Potentiometer schafft Abhilfe. Damit kann man den Widerstand für jede Weiche individuell einstellen bis genug Strom zum Stellvorgang fliesst. |
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Das Segment Schattenbahnhof habe ich bewusst nicht aufgeteilt. Es bleibt stationär in diesem Raum. 3,5 m2 Pappelsperrholz (12 mm) und ein paar Dutzend Schrauben bilden den Grundkasten. |
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Für das Ein- und Aussteigen bleibt eindeutig zu wenig Platz. 39 mm beträgt der Gleisabstand. |
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Es lohnt sich, für einen späteren reibungslosen Betrieb peinlichst genau zu arbeiten. Saubere Schienenverbindungen und eine "knickfreie" Fahrstrasse sind Voraussetzungen! |
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