Die Anlage mit Thema Berninabahn wird in Segmenten auf zwei Ebenen aufgebaut. Der Raum befindet sich im Keller und misst 700 x 335 cm. Eine kleine Heizfläche sorgt auch in der kalten Jahreszeit für angenehme Temperaturen.
|
Es werde Licht! Nach 2-jähriger Bauzeit kann ich den Betrieb auf der Anlage aufnehmen. Die Gleise sind verlegt, die Verdrahtung abgeschlossen! Für eine komplette Umrundung der Anlage braucht eine Komposition mit durchschnittlich 40 km/h (Modellgeschwindigkeit :-)) 11 Minuten Fahrzeit. Nun kann ich mich an die Programmierung des Fahrplans unter Railroad & Co machen. Ich habe festgestellt, dass ich dabei wieder bei Null anfangen muss - alles vergessen! |
|
|
Der zweite Wendel ist nun auch in Betrieb! Dadurch verlängert sich die Fahrstrecke auf ca. 60 m. Es fehlt nun noch das Stück von Ospizio Bernina nach Alp Grüm. |
|
|
Vom Schattenbahnhof gelangen die Züge über diesen Wendel nach Alp Grüm. 16 m Gleis bei 3,2 % Steigung (in der obersten Kurve 7 %) überwinden 55 cm Höhenunterschied. |
|
|
Nebenbei probiere ich verschiedene Methoden aus, um Tannen und Lärchen zu bauen. Dieses Exemplar besteht aus einem Echtholzstamm und Silflor-Gewebe. |
|
|
Rohlinge werden aus Draht gelötet oder aus Drähten verdrillt oder mit Echtholzstämmen gefertigt. Die Benadelung erfolgt mit Silflor, mit Teichfilterwatte, mit gefärbten Grasfasern, mit Heki-Flor oder mit getrocknetem Moos. Die Resultate dieser Methoden möchte ich an dieser Stelle später vorstellen. |
|
|
|
|
|
Über die Auffahrtstage habe ich den Holz-Zement-Boden RhB-rot gestrichen! So schön aufgeräumt war seit dem Hausbau nie mehr... Als nächstes werden die Holzroste, Deckenblenden und Module dunkelgrau gestrichen. |
|
|
In der Werkstatt werden Brücken, Gebäude oder Fahrzeugumbauten in Angriff genommen. |
|
|
Die Grümkurve der ersten Anlage, die noch in dieser Ecke stand, wurde abgebrochen. Beim Wiederaufbau will ich die Bausituation vom Sommer 2006 darstellen. Damals wurde die Kurve beim Vorbild "zweispurig" ausgebaut. Der Heizkörper muss vom Fachmann an einer anderen Stelle platziert werden, damit nicht die Hintergrundkulisse geheizt wird! In dieser Ecke entsteht später der zweite Wendel, der den Schattenbahnhof und Alp Grüm verbindet. |
|
|
Blick von der Morteratschkurve Richtung Montebello. Der Testzug hat die Segmentübergänge problemlos vorwärts wie rückwärts bewältigt. In den kommenden Tagen widme ich mich dem Hintergrund. Ziemlich sicher wage ich mich ans Selbermalen... |
|
|
Im Vordergrund das Segment "Station Diavolezza". Da keine Weiche benötigt wird, sind die Gleisanlagen bald aufgebaut. Anschliessend an dieses Segment folgt der Gleiswendel in die obere Etage. Im Hintergrund rechts die Station Morteratsch, im weissen Gipskleid die Morteratschkurve, dann folgen Berninabachbrücke und Montebello. |
|
|
Die beiden Ecksegmente "Tomatenhäuschen" und "Diavolezzakurve" sind im Rohbau erstellt. Die Gleise sind angeschlossen, die Besetztmeldung funktioniert, auch die Funktionsdecoder für die zukünftigen Signale sind einsatzbereit. Ich habe somit den Rohbau der unteren Ebene abgeschlossen. Ein schönes Gefühl, die Züge einige Meter weiter fahren lassen zu können! |
|
|
Blick Richtung Raumteiler. Von der Aussenseite her kann man zukünftig durch das Fenster blicken und den Betrieb in der Station Ospizio Bernina (5m lang) geniessen. |
|
|
Blenden, Modulfronten und Trägerrost werden einheitlich in einem dunklen Grauton gestrichen, damit die Modellbahn wie auf einer Bühne zur Geltung kommt... |
|
|
Entlang der Aussenwände führen die Besetztmeldekabel der einzelnen Blöcke zu den entsprechenden Modulen. Eine Leitung in die obere Etage dient Gleichem. |
|
|
Wenn schon, dann schon... |
|
|
Meine Anlage wird mit einem Pentium III gesteuert. Railroad & Co dient als Steuerungssoftware. Rechts die Lenzeinheiten mit den Trafos. |
|
|
An der Decke habe ich die Blenden montiert, welche für eine indirekte Beleuchtung der Module sorgen. |
|
|
Die L-Zunge in den Raum hinein ist am Boden und an der Decke verschraubt. Am Ende der Zunge kommt der Gleiswendel (Radius 45 cm) zu stehen. Die Deckenbeleuchtung wurde je 40 cm nach aussen versetzt, um für die obere Etage den optimalen Beleuchtungswinkel zu haben. Als nächstes folgen die Blenden. |
|
|
Links oben sind die Gebäude von Ospizio Bernina zu erkennen. Insgesamt stehen für diese interessante Station 480 cm Länge zur Verfügung. Das reicht knapp. |
|
|
Quer im Raum wird auf der unteren Ebene die Station Morteratsch gebaut. Auf dem rechten Schenkel wird der 14 gleisige Schattenbahnhof zu liegen kommen und auf der linken Seite die Module Berninabachbrücke, Montebello und Tomatenhäuschen. Offenbar lagerten während dem 2. Weltkrieg Tonnen von Tomaten im besagten Steinbau. |
|
|
Das Modul Berninabachbrücke an seinem definitiven Standort. Ein Holzrost wurde auf die Tablarträger montiert und garantiert festen Halt. Im Untergrund warten die bei der alten Anlage ausgebauten Reliquien auf ihre Wiedergeburt! |
|
|
Die Steckdose muss nach unten weichen! Die untere Ebene kann im Sitzen bedient werden, die obere liegt auf (meiner) Augenhöhe. |
|
|
Die Station Alp Grüm will ich ohne Beschädigung in ein Segment umbauen. Wie das zu schaffen ist, weiss ich ehrlich gesagt (noch) nicht! In der rechten Ecke führt die Grümkurve in den späteren Gleiswendel, welcher die rund 70 cm Höhendifferenz von der oberen zur unteren Ebene überwinden wird. |
|
|
Nach dem Abriss der alten Anlage: Rollmaterial und Personal sind unbefristet beurlaubt. Der Zugbetrieb ist eingestellt. |
|
|
Bereits steht der Arbeitstisch... |
|
|
Der mittlere Anlagenschenkel ist Geschichte. In nur 4 Tagen baute ich die alte Anlage zurück auf Ground Zero. |
|